Festive Lava Cakes

Festive Lava Cakes

Mit Lava Cakes – den herrlichen, noch warm zu geniessenden Küchlein mit flüssigem Kern – verbinde ich ausschliesslich die schönsten Erinnerungen… Einerseits haben wir während der Unizeit mit unserer Dienstagabend-Mädelsrunde zum “Sex and the City” Schauen (auf Französisch, denn der Sender strahlte damals am TV – crazy, damals noch nix von on-demand – die neusten Folgen aus) immer “Moelleux au Chocolat” gebacken. Dem Moelleux haben meine frankophonen Freundinnen, Carol und Diane, mich vorgestellt. Er war herrlich cremig, fast moussig, und sooo schokoladig gut. Und ich finde es kam nie wieder ein Kuchen oder Dessert an dieses Erlebnis ran. Noch warmen, süss-schokoladigen Kuchen plus eine herzerwärmende Serie und Freundinnen-Gequatsche. Es war eine wundervolle Zeit.

Anderseits ist Elma seit neustem für eine gute Lava (Cakes) Anekdote gut. Denn in ihrer Lieblings-Serie auf Netflix, “True und das Regenbogenreich” (watch it, es ist sooo super süss), gibt es eine Folge mit “Berg Schnüffelhauch” (oder so ähnlich). Ein Vulkan – und natürlich gibt es ganz viel Lava. Hat E wohl mächtig Eindruck gemacht, denn seither spielen wir gefühlt täglich “Lava überall” und dazu gehören selbstverständlich auch grossangelegte Rettungsaktionen… Es ist ein Spass! Lava Küchlein können also nur was Gutes sein, und ich werde dabei wohl immer einerseits an den Moelleux, andererseits an Elmas verrückte Spielereien denken.

Heute weiss ich, dass die Küchlein, die ich damals schon so liebte, die Moelleux, im nicht-frankophonen Sprachgebrauch wohl “Lava Cakes” heissen. Und ich bin froh hat Betty Bossi ihnen ein ganz eigenes, umfangreiches Backbuch gewidmet! Ich möchte mich am liebsten durchbacken, so gut ist es. Zu dem Buch gehören auch passende Silikonförmchen, chic in grau gehalten. Damit geht das Backen wirklich ganz leicht. Natürlich geht das aber auch in Ramekins, kleinen Förmchen oder gar in Tassen (wie damals wir, zu Studizeiten). Wer die Küchlein für Gäste machen will – sei es für einen mundänen TV-Abend zu Hause auf der Couch oder doch als Abschluss eines zauberhaften Menüs für liebe Gäste – der kann sie auch ganz leicht vorbereiten. Den Teig einfach in die Förmchen abfüllen und kühl stellen. Kurz vor dem Servieren werden sie dann nur noch gebacken und voilà, sofort warm serviert. Und genossen! Bon appetit! Und hoffentlich etwas Wärme an diesem kalten Tag – ganz ohne Vulkanausbrüche.



“Schokolade ist Glück, das man essen kann.”



PS: Ich habe mit dem ersten Rezept des Buches begonnen. Es ist das simpelste – einfach nur Schokolade – und es gibt noch viele Steigerungen bis hin zu sehr raffinierten Lava Küchlein. Aber zum in Erinnerungen schwelgen reichte es erst mal. Als nächstes wage ich mich dann an die Schwarzwälder Variante mit flüssigem Kern aus Crème Fraîche…! Die sieht wirklich unglaublich aus. YUM!


Schoko Lava Cakes – mit flüssigem Kern
à la Betty Bossi

Zutaten:
100 g dunkle Schokolade
80 g Butter
3 frische Eier
120 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Mehl
2 EL Kakaopulver
1/4 TL Backpulver
Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung:
Schokolade fein hackenm Butter in Stücke schneiden, beides in einer dünnwandigen Schüssel über das nur leicht siedende Wasserbad hängen, sie darf das Wasser nicht berühren. Schokolade schmelzen, glatt rühren. Eier, Zucker und Salz mit den Schwingbesen des Handrührgeräts verrühren, weiterrühren, bis die Masse heller ist. Schokolade darunterrühren. Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen, unter die Masse rühren. Teig in die vorbereiteten Formen füllen, ca. 3 Stunden kühl stellen (Anmerkung: es geht auch direkt, also ohne Kühlstellen, dann die Backzeit um ca. 2 Minuten verringern). Ofen auf 210 Grad vorheizen. Formen auf ein Backblech stellen. Backen: ca. 15 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens. Die Küchlein sollen innen noch leicht flüssig sein. Herausnehmen, sorgfältig auf Teller stürzen, mit Kakaopulver bestäuben, sofort servieren.

Noch ein paar persönliche Tipps zur Zubereitung und zum Servieren: Je nach Ofen sind die Küchlein schneller fertig als in der angegebenen Backzeit. Es lohnt sich wirklich, mal einen zu probieren, und sich die perfekte Backzeit im Buch zu notieren. Meine hatten leider nur einen “weichen” und keinen “flüssigen” Kern. Was leider auch etwas daran lag, dass ich zu lange mit Fotos und den Wunderkerzlis rumgemacht habe, ups. Ich wollte ein perfektes Foto, und dafür war dann der Kuchen leider nicht mehr schön heiss und flüssig (daher auch kein Bild vom Kern, höhömm…). Man muss sich wirklich trauen, die Küchlein eher “zu unterbacken” (wie ich das nenne), also zu wenig zu backen. Im Zweifelsfall lieber zu flüssig, sie schmecken sehr gut so moussig! Und das zweite Do: unbedingt noch sehr warm – direkt aus dem Ofen – servieren. Dazu passen bspw. ein Klecks Double Crème, geschlagener Rahm oder Vanille Glacé. Auch ein heisses Kirsch-Kompott wäre herrlich festlich.



Und noch was zum Schluss: auf meinem Instagram Kanal gibt es JETZT eines der Lava Cakes Backbücher zu gewinnen! Hüpft doch mal rüber und macht mit beim Gewinnspiel.


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Betty Bossi.

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