cantucci, or actually ‘brutti ma buoni’

lazy weekends spent in the kitchen are never wasted, in my opinion. i’m not particularly a baking person, but sometimes it just gets me and then i get very ambitious and want the result to be perfect.

schon seit längerem standen cantucci auf meiner ‘to bake’ liste. ich liebe diese trockenen, einfältigen, simplen kekse. sie sind unaufdringlich und versprühen einen italienischen charme. perfekt zu einem kaffee oder tee. im internet fand ich ein dutzend rezepte, aber mit internet-rezepten ist das immer so eine sache. soviel ist eindeutig: cantucci werden im englischen ‘biscotti’ genannt, obwohl das eigentlich falsch ist. denn ‘biscotti’ ist auf italienisch ja nur der sammelbegriff für ‘cookies’. aber cantucci werden zwei mal gebacken, damit sie schön trocken und knusprig werden. insofern stimmt die bezeichung ‘biscotti’ wieder, denn ‘biscotto’ bedeutet ‘twice baked’.

schlussendlich hat mir meine mutter das rezept aus ihrer residenz gegeben, mit dem ich mich versuchen wollte. denn ihre sind immer eins A. turns out: das rezept ist (für einen laien wie mich) alles andere als selbsterklärend… (thanks, mom).

voller elan habe ich also diesen samstag angefangen, ein paar dutzend cantucci zuzubereiten. zu behaupten es war einfach wäre eine lüge. it was such hard work! und das resultat ist, naja, mittelmässig. ich muss sagen sie schmecken ganz gut, aber ehrlicherweise sind sie ziemlich hässlich geworden. so, dass ich sie eigentlich eher als ‘brutti ma buoni’ (was zu deutsch so viel heisst wie ‘hässlich aber lecker’) deklarieren müsste (die ‘brutti ma buoni’ stehen übrigens auch auf meiner ‘to bake’ liste). aber überzeugt euch doch selber.

das kurz gehaltene profi-rezept… ich habe mir dann erklären lassen, dass ‘warm-kalt schlagen’ soviel heisst wie zuerst über dem heissen wasserbad und anschliessend im eiswasser die eier schaumig aufschlagen. und zwar bis die masse fest ist. dabei muss man darauf achten, dass die masse nicht zu heiss wird. keine leichte sache.

ausserdem habe ich wohl das mit dem ‘kleine würste formen’ nicht ganz genau umgesetzt… es stellte sich heraus, dass sich die brotförmigen teig-würste beim ersten backschritt ausdehnen. somit wurden meine cantucci ein ganz kleines bisschen (…) zu lang. naja beim nächsten mal weiss ich es ja jetzt. und ich bin fest entschlossen das optimierte verfahren bald durchzuführen (there they are: my unstoppable baking ambitions).

nach dem ersten, kurzen backen kann man die brote schräg in feine scheiben schneiden. diese werden anschliessend bei rund 80 grad (ebenfalls nur vage erklärt in meinem rezept) von jeder seite gebacken, respektive ‘getrocknet’.

the end result. note: ich habe vier verschiedene sorten gemacht: mit pistazien und pinienkernen, mit orangenschale und orangenblütenwasser (haben sich als die leckersten herausgestellt), mit schokoladenpulver (die hässlichsten aber geschmacklich nicht schlecht) und mit vanille.

best served with coffee.

they may not be very pretty, but i love them all the same. after all, it’s the intrinsic value that counts.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.